Produkttexte, Kategorieseiten und CMS-Seiten entstehen selten in einem Arbeitsgang. Datenblatt, Herstellerliste und Fotos liegen oft schon bereit. Im OXID-Admin steht der leere oder veraltete Eintrag. Zwischen Recherche und Speichern fehlt die Verbindung.
Die ContentApi stellt sie her. Sie verbindet Ihren OXID eShop mit einem KI-Client auf Ihrem Rechner. Sie sagen auf Deutsch, was zu tun ist. Die KI holt Fakten aus dem Web und aus Ihren Dateien, legt Artikel, Kategorien und CMS-Seiten an oder überarbeitet sie und schreibt das Ergebnis in den Shop. Ob gespeichert wird, entscheiden Sie.
Inhaltspflege in einem festen Gerüst
Die ContentApi ist kein offener Zugang zum Shop. Sie ist ein Framework für die Pflege von Inhalten. Die KI arbeitet darin wie ein Redakteur im Admin: Artikel, Kategorien, CMS-Seiten, auf Wunsch Nachrichten. Sie hat dieselben Möglichkeiten, die OXID für diese Arbeit vorsieht, und keine weiteren.
Was nicht zur Redaktion gehört, bleibt geschlossen. Die KI beschreibt nicht die ganze Datenbank. Sie löscht keine Datensätze, weder aus Versehen noch mit Absicht. Kundenkonten und Bestellungen liegen außerhalb.
Eine Langbeschreibung wird als Langbeschreibung gespeichert, eine Kurzbeschreibung als Kurzbeschreibung. So bleibt der Shop konsistent, auch wenn die Texte von der KI kommen.
Shop-Inhalte brauchen klare Sprache
Gute Shop-Texte sind klar, wiederholbar und zum Sortiment passend. Die KI liest den vorhandenen Eintrag, holt öffentlich zugängliche Informationen und formuliert daraus einen Text, den Sie vor dem Speichern prüfen.
Oft lohnt es, zuerst an einem Beispielartikel eine Vorlage zu schreiben: welche Abschnitte die Langbeschreibung haben soll, in welcher Reihenfolge, welcher Ton. Passt die Vorlage, legen Sie sie als Datei auf dem Rechner ab. Für die nächsten Artikel greift die KI darauf zurück. Die Langbeschreibungen folgen dann demselben Muster, statt jedes Mal neu zu beginnen.
Zwei Quellen: Web und Rechner
Die KI holt Informationen dort, wo sie für den Auftrag liegen: im Web und auf Ihrem Rechner. Beides lässt sich in einem Auftrag kombinieren.
Im Web prüft sie öffentlich zugängliche Herstellerseiten, Produktinfos und Fachquellen. Daraus entstehen Langtexte, Suchbegriffe und Attribute. Sie kann auch Preise anderer Anbieter einholen und daraus einen Shop-Preis vorschlagen, etwa etwas unter den Vergleichswerten. Sie lesen Texte und Preisvorschlag gegen, bevor etwas gespeichert wird.
Auf dem Rechner arbeitet sie mit dem, was Sie schon haben: einem PDF-Katalog, einem Datenblatt, einer Fotosammlung, einer Tabelle oder CSV-Datei vom Hersteller. Sie zeigen Ordner oder Datei. Die KI liest Maße, Bezeichnungen und Artikeldaten, wählt ein Motiv, schneidet es zurecht und lädt es in den Shop, als Artikelbild oder in den Text.
Ein üblicher Auftrag nutzt beides: Fakten und Preise aus dem Web, Bilder und Listen von der Festplatte. Die KI verbindet die Quellen und schreibt das Ergebnis in den Shop.
Das gilt für große Kataloge und für einzelne, ausführlich beschriebene Artikel. Ein bereits guter Text wird geschärft: SEO-Title und Meta-Description, Suchbegriffe, klarerer Aufbau, Rechtschreibung und ein Ton, der zur Marke passt. Auch kleinere Shops sparen Zeit, wenn Recherche und Formulierung am Schreibtisch zusammenlaufen.
Neue Artikel aus Listen, nicht nur Texte nachziehen
Die KI pflegt vorhandene Einträge und legt neue an. Eine Herstellertabelle oder CSV-Datei reicht oft als Ausgang. Sie geben die Datei vor. Die KI liest die Zeilen, legt die Artikel im Shop an und ordnet sie passenden Kategorien zu. Fehlt eine Kategorie, kann sie diese ebenfalls anlegen. Dasselbe gilt für CMS-Seiten, die im Shop noch nicht existieren.
Steht in der Datei kein Preis oder soll er zum Markt passen, holt sie Vergleichspreise im Web und schlägt einen eigenen Preis vor. Zu einem neuen oder überarbeiteten Artikel sucht sie passende Produkte im Sortiment: Zubehör und Cross-Selling. Was zusammengehört, weist sie über die Schnittstelle zu. Sie prüfen Zuordnung und Preis, bevor beides fest im Shop steht.
Nach der Anmeldung kennt die KI den Rahmen
Sobald der Desktop-Client mit der ContentApi verbunden ist, folgt automatisch eine Einführung. Die Schnittstelle teilt mit, welche Inhalte gelesen und gepflegt werden dürfen. Die KI übernimmt das für die Sitzung.
Direkt danach schreibt sie eine kurze Übersicht in den Chat. Darin steht, wofür die Schnittstelle gedacht ist. Sie können nachfragen, was sich damit ändern lässt. Die KI kennt die Möglichkeiten bereits.
Sie entscheiden, was gespeichert wird
Die ContentApi macht aus der KI keine stille Mitverwaltung. Sie bleibt eine Redaktionshilfe. Sie sagen, welche Kategorie neu klingen soll, welche CMS-Seite neu angelegt oder aktualisiert wird, welche Artikel aus einer Liste entstehen sollen. Die KI legt den Vorschlag vor. Sie übernehmen oder korrigieren.
Typische Aufträge klingen so:
- Texte für ein Produkt oder eine ganze Kategorie recherchieren und für die Suche aufbereiten
- Artikel, Kategorien oder CMS-Seiten neu anlegen
- Eine Artikel- oder CMS-Seite in einer zweiten Sprache anlegen
- Artikel aus einer CSV-Datei oder Herstellertabelle anlegen und in passende Kategorien legen
- Preise anderer Anbieter vergleichen und einen Shop-Preis vorschlagen
- Zubehör und Cross-Selling zum Artikel finden und zuweisen
- Attribute und Details aus dem Web oder einem PDF-Katalog ergänzen
- Aus dem Fotoordner das richtige Bild wählen, zuschneiden und hochladen
- Vorhandene Texte nach einer Vorlage anpassen
Weniger Wechsel zwischen Browser, Datenblatt und Admin
Ob Sie viele ähnliche Artikel pflegen oder wenige, ausführlich erklärte: Die Arbeit bleibt dieselbe. Jemand muss recherchieren, formulieren, anlegen, zuordnen und speichern. Die ContentApi nimmt den Wechsel zwischen Browser, Datenblatt und Admin-Maske ab. Die Entscheidung bleibt bei Ihnen.
Mehr zur Einrichtung steht in der Bedienungsanleitung für Shop-Betreiber. Die Produktseite finden Sie unter ecomstyle.de/contentapi.